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Velo-Battle: Muskelkraft oder Elektromotor?

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Motor oder Muckis?

Velo-Battle

1. März 2017

Motor oder Muckis? Zwei Velofreaks «duellieren» sich: Marco Guarino schwört auf sein Rennvelo, Mario Klaus auf sein E-Bike.

Marco Guarino, 38, passionierter «Gümmeler»

  • Erfahrung: fährt seit sechs Jahren wettkampfmässig Rennvelo
  • Tempo: im Winter 25 bis 30 km/h, im Sommer 30 bis 40 km/h
  • Funktion: Leiter Product Management bei m-way

«Am Rennvelofahren faszinieren mich die Bewegung in der Natur und das schnelle Vorwärtskommen mit eigener Körperkraft. Auf dem Velo mit vollem Einsatz zu arbeiten, ist einfach ein gutes Gefühl. Als Triathlet verzichte ich für einen maximalen Trainingseffekt bewusst auf einen Motor: Zwischendurch muss es richtig hart sein für den Körper – stundenlange Ausdauertrainings könnte ich mit einem E-Bike gar nicht absolvieren.

Mein Karbon-Renner ist mit etwa sieben Kilo viel leichter als ein E-Bike, das rund 20 Kilo wiegt. Zudem sind die Reifen extrem dünn und der Rahmen extra steif. Damit ist das Fahrverhalten viel agiler und die Kraftübertragung optimal – so komme ich auch bei grossen Distanzen mit Tempo und maximaler Effizienz vorwärts.

Die schönsten Erlebnisse mit dem Renner sind für mich immer wieder Passfahrten. Das ausgepowerte Ankommen auf dem Gipfel nach einem harten Aufstieg und dann die Belohnung, wenn’s runter geht. Grossartig! Mein Velo-Highlight war die Teilnahme an der Iron-Man-Weltmeisterschaft 2016 in Hawaii. Auf der gleichen Strecke unterwegs zu sein wie die Profis, die man sonst nur am TV sieht, ist spektakulär.

Mein Fazit: Beim E-Bike ist der Akku irgendwann leer. Meine Batterie hingegen macht nie schlapp – ich brauche nur etwas Zucker und schon geht’s wieder weiter.»

 

Mario Klaus, 43, überzeugter E-Biker

  • Erfahrung: fährt seit drei Jahren konsequent
  • E-Bike Tempo: mit dem S-Pedelec maximal 45 km/h
  • Funktion: Leiter Marketing, PM & After Sales bei m-way

«Das E-Bike ist für mich als Pendler die perfekte Alternative zu Auto und ÖV. In kurzer Zeit lege ich weite Strecken zurück, um Verkehr und Stau muss ich mich nicht kümmern. Ich fahre ein E-Bike, das mich beim Pedalen bis 45 km/h unterstützt. Damit dauern die 18 Kilometer ins Geschäft ein paar Minuten länger als mit dem Auto. Aber wenn ich ankomme, habe ich mich bereits an der frischen Luft bewegt und bin richtig entspannt. Das ist Lebensqualität!

Das Schöne am E-Bike ist seine Flexibilität. Alles ist möglich – von der Erholungsfahrt bis zum Powertraining. Ich kann mit einem 130er-Puls ohne zu schwitzen ins Geschäft fahren und mich am Abend auf dem Heimweg dann total verausgaben. Denn wenn ich wirklich 45km/h schnell fahren will, muss ich tüchtig in die Pedale treten. Was viele nicht wissen: Das E-Bike unterstützt nur, es fährt nicht von selbst.

Mein eindrücklichstes Erlebnis war, als ich zum ersten Mal meine Heimtrails mit einem E-Mountainbike gefahren bin. Die Kurven fühlten sich völlig anders an, irgendwie enger! Und das, obwohl ich ja jeden Meter auswendig kannte. Bis ich realisierte, dass ich konstant 10 km/h schneller unterwegs war als mit dem normalen Bike. Mein Gedanke: ‹Cool, das fägt!›.

Mein Fazit: Das E-Bike nimmt jeder Distanz und jeder Steigung den ‹Schreck›.»

Sanitas Kundenmagazin: Velo-Battle

Velofahren hält fit, macht Spass und bringt einen zügig von A nach B. Doch was ist nun besser – alles mit eigener Muskelkraft oder mit Unterstützung eines Elektromotors?

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