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Sicher unterwegs mit dem E-Bike

Kluge Köpfe fahren clever und korrekt

Inhaltsverzeichnis

1. Elementare Verkehrsregeln einhalten
2. Angepasste Fahrweise
3. Technische Sicherheit
4. Augen und Ohren auf!
5. Die gefährlichsten Situationen
6. Take it easy! Faktor Mensch
7. Rücksicht nehmen - Stress abbauen
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1. Respecter les règles élémentaires de la circulation
2. Adapter sa conduite
3. Sécurité technique
4. Yeux et oreilles grands ouverts !
5. Eviter les situations les plus dangereuses
6. Relax ! Prendre le temps
7. Etre bienveillant - évacuer le stress

LEICHT, STRESS- UND UNFALLFREI ANKOMMEN

Tipp Nr. 1:  Elementare Verkehrsregeln einhalten – Kollisionen verhindern

Kollisionen sind nicht die häufigsten Unfälle, aber diejenigen mit den schlimmsten Folgen. Ursache ist meist das Missachten der Vortrittsregeln.
Die elementaren Verkehrsregeln sind: das Vortrittsrecht (Stopp, kein Vortritt, Rotlicht), der Rechtsvortritt und das Anzeigen jeder Richtungsänderung. Wer sich an diese 3 einfachen Regeln hält, ist bereits sehr sicher unterwegs!

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Tipp Nr. 2: Angepasste Fahrweise

Mit einem E-Bike ist man und frau zügig unterwegs. Das zeigen die durchschnittlichen Geschwindigkeiten: Mit langsamen E-Bikes wird im Schnitt fast 25 km/h gefahren und mit schnellen E-Bikes 30 km/h. Diese Geschwindigkeiten werden leider oft unterschätzt: 60% aller Unfälle sind Selbstunfälle!
Jeder Verkehrsteilnehmer muss sein Fahrzeug beherrschen und die Geschwindigkeit muss den Bedingungen angepasst sein. Er muss jederzeit auf der Hälfte der einsehbaren Strecke abbremsen können. Ausserdem sind alle Fahrzeuglenker verpflichtet auf schwächere Verkehrsteilnehmer Rücksicht zu nehmen. Das ist für Velofahrende – egal ob E-Bike oder nicht – besonders wichtig, da Velos häufig die Verkehrsfläche mit Fussgängern teilen. Wichtig: Die Geschwindigkeitsbegrenzung in Begegnungszonen (20 km/h) und in Tempo-30 Zonen müssen eingehalten werden, auch dann, wenn keinen Tacho am E-Bike montiert ist.

Tipp Nr. 3: Technische Sicherheit – das E-Bike immer gut im Schuss.m-way_licht-richtig-einstellen_de

  • Die Bremsen müssen gewartet und voll funktionstüchtig sein.
  • Die Lichtanlage muss funktionieren und das Licht richtig eingestellt sein.
  • Je nach E-Bike müssen ein Helm getragen und einen Rückspiegel montiert sein. Zur Beachtung: Ein Helm schützt nicht vor einem Unfall, er minimiert nur dessen Folgen! Und dazu muss er richtig sitzen.
  • Die Reifen sind immer ausreichend gepumpt. Ein zu schwach gepumpter Reifen kann in einer Kurve bei Tempo 40 ein enormes Unfallrisiko darstellen.

Tipp Nr. 4: Augen und Ohren auf! Gefahren meiden und defensiv fahren

Objektive Gefahren können wir erkennen, aber nicht beeinflussen. Jedoch können wir ihnen ausweichen. Beispiele: Eine nasse Tramschiene stellt eine hohe objektive Gefahr dar. Wenn wir den Kreuzungswinkel erhöhen, vermeiden wir einen Sturz. Subjektive Gefahren ergeben sich durch unser Veralten und sind somit beeinflussbar. Musik hören und gleichzeitig E-Bike Fahren ist eine grosse subjektive Gefahr – für den Fahrer selbst wie auch für andere. Wer defensiv fährt und Gefahren meidet, ist auf der sicheren Seite.

Tipp Nr. 5: Die gefährlichsten Situationen im Veloalltag meiden

Das bfu hat untersucht, welches die gefährlichsten Situationen für Velos und E-Bikes sind, nämlich: Linksabbiegen, Fahren im Kreisel, Überholen und Nichtbeherrschen des Fahrzeugs. Die Empfehlungen des bfu sind:

  • Wenn vorhanden nutzen Velofahrende die sog. indirekten Linksabbieger. Beim normalen Linksabbiegen besonders vorsichtig sein, d.h. 2 x zurückschauen und rechtzeitig ein eindeutiges Handzeichen geben. Das gilt auch für Überholmanöver.
  • Im Kreisel immer in der Mitte fahren, sowohl in ein- wie auch zweispurigen Kreiseln
  • Auch am Tag mit Licht fahren.
  • Wer längere Zeit nicht mehr gefahren ist und ein E-Bike mit bis 25 km/h Unterstützung kaufen will, besuche einen E-Bike-Fahrkurs.

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Tipp Nr. 6: Take it easy! Faktor Mensch

Quengelnde Kinder im Veloanhänger, ein klingelndes Handy oder ein Geräusch beim Schalten – all dies lenkt beim Fahren ab. Die Aufmerksamkeit ist nicht mehr dort, wo sie sein sollte, nämlich auf der Strasse. Jede aufspringende Autotür wird zur Todesfalle, denn Velofahrende haben kein Blech als Schutz! Deshalb gilt: Anhalten, absteigen und Situation klären, also die Kinder beruhigen, das Handy abnehmen oder die Schaltung prüfen.

Tipp Nr. 7: Rücksicht nehmen – Stress abbauen

Besonders E-Bike-Fahrer müssen bedenken, dass sie mit ihrem E-Bike eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellen, auch wenn sie das selbst nicht so empfinden. Die Mutter mit dem Kleinkind am Arm, der Behinderte mit Stock: Fussgänger müssen das Gefühl von Raum und Sicherheit haben. Langsames Fahren und genügend Abstand beim Kreuzen und Überholen vermindert Stress.
Mit einer zuvorkommenden Fahrweise sorgen wir für Sicherheit, weniger Stress und den positiven Ruf des E-Bikes.

Gute Fahrt!

Ihr m-way Team

bfu Report E-Bikes im Strassenverkehr – Sicherheitsanalyse

bfu Report E-Bikes im Strassenverkehr – Sicherheitsanalyse

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